Modernisierung der Gesamtschule Niederberg
✦ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen der Modernisierungsmaßnahmen an der Gesamtschule Niederberg wurde ein zusätzlicher Sanierungsbedarf durch asbestversetzte Spachtelmassen in bestimmten Gebäudeteilen festgestellt. Im Zuge der laufenden Bauarbeiten in Gebäude B sowie in den Gebäuden C 2 und G wurden bei neuerlichen Untersuchungen asbesthaltige Bereiche in den Gipsleichtbauwänden identifiziert. In den Gebäuden C 1 und C 3 konnten hingegen keine weiteren Asbestbefunde festgestellt werden, sodass die Arbeiten dort ohne weitere Sanierungsmaßnahmen fortgesetzt werden können.
Bei den festgestellten Schadstoffen handelt es sich um verdeckte Asbestprodukte, bei denen eine Faserfreisetzung nur durch mechanische Einwirkung möglich ist. Eine unmittelbare Gefährdung für den laufenden Schulbetrieb besteht nicht. Dennoch wurde aus Gründen des Arbeitsschutzes und zur langfristigen Risikovermeidung eine umfassende Sanierung der betroffenen Flächen beschlossen. Eine Probesanierung in einem Klassenraum ergab, dass das Abfräsen der Oberflächen um etwa zwei Millimeter ein technisch und wirtschaftlich geeignetes Verfahren darstellt.
Für die zusätzlichen Sanierungsarbeiten, die das Abfräsen von rund 6.600 Quadratmeter Innenwänden sowie anschließende Spachtelarbeiten umfassen, werden investive Mehrkosten in Höhe von insgesamt 820.000 Euro veranschlagt. Diese Mittel können aus dem vorhandenen Risikobudget bereitgestellt werden. Zusätzlich werden für die Dauer der Arbeiten Kosten für die Containervermietung in geschätzter Höhe von 357.000 Euro erwartet. Der Zeitplan der Baumaßnahme wird derzeit überarbeitet, wobei ein Abschluss der Arbeiten bis spätestens zu den Sommerferien 2025 angestrebt wird.
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