Geförderter und eigenwirtschaftlicher Breitbandausbau in der Wir 4-Region
✦ KI-Zusammenfassung
Der Rat von Neukirchen-Vluyn wird über die Beantragung von Fördermitteln für den Breitbandausbau in der Wir-4-Region beraten. Im Zentrum steht die Förderung von sogenannten „grauen Flecken“, also Gebieten, die nach einem Markterkundungsverfahren als unterversorgt eingestuft wurden. Für das Stadtgebiet wurden 228 förderfähige Adressen identifiziert.
Es liegen zwei Beschlussalternativen vor. Die erste Option sieht vor, dass die Verwaltung einen Antrag auf Fördermittel im Rahmen der Richtlinie 2.0 zum Gigabitausbau stellt. Hierfür müssten für die Jahre 2025 bis 2028 jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 256.900 Euro bereitgestellt werden. Dieser Betrag entspricht einem Eigenanteil von 20 Prozent einer Gesamtsumme von etwa 1,03 Millionen Euro, die auf vier Jahre verteilt wird. Die Kosten pro Adresse belaufen sich nach dieser Kalkulation auf rund 4.507 Euro.
Die zweite Option sieht vor, derzeit keine Fördermittel zu beantragen. In diesem Fall soll die Verwaltung Gespräche mit interessierten Telekommunikationsunternehmen zum Ausbau der unterversorgten Bereiche führen und eine spätere Beantragung im Jahr 2024 prüfen.
Die Verwaltung weist darauf hin, dass die aktuelle Kostenprognose auf der Annahme basiert, dass neue Tiefbaumaßnahmen für die Außenbereiche erforderlich sind. Sollten vorhandene Netze für die zusätzlichen Anschlüsse genutzt werden können, könnten die Kosten deutlich geringer ausfallen. Eine endgültige Festlegung der Kosten ist erst nach der Bewilligung und der anschließenden Ausschreibung möglich.
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Beratungsfolge
- 27.09.2023Abstimmung: Ja-Stimmen : 0 Nein-Stimmen : 0 Stimmenthaltungen : 0 Nicht teilgenommen: @