Reaktivierung der Strecke 9231 zwischen Moers und Neukirchen-Vluyn - Sachstandsbericht
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage Nr. 076/2023 informiert über den aktuellen Sachstand zur Reaktivierung der Schienenstrecke 9231 zwischen Moers und Neukirchen-Vluyn. Nachdem der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) die fachliche Zuständigkeit für die weitere Planung übernommen hat, wurde die Maßnahme in den Förderpool des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen. Die Reaktivierung der Niederrheinbahn ist im SPNV-Zielnetz 2032/2040 als Teil der zweiten Ausbaustufe vorgesehen.
Für die ersten Leistungsphasen der Planung nach HOAI werden Kosten in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro veranschlagt. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt 90 Prozent dieser Kosten. Der verbleibende Eigenanteil der beteiligten Akteure reduziert sich nach einem 50-prozentigen Anteil des VRR auf eine Summe von 115.000 Euro. Der Rat der Stadt Neukirchen-Vluyn hat bereits beschlossen, 35.000 Euro für diesen Zweck im Haushalt 2023 bereitzustellen. Finanzierungsbestätigungen der Stadt Neukirchen-Vluyn sowie der Stadt Moers, des Kreises Wesel und der NIAG liegen vor und wurden an den VRR übermittelt. Ein gemeinsamer Termin zur Klärung technischer Fragen und zur Abstimmung des weiteren Vorgehens wird durch den VRR anberaumt.
Das Zielkonzept 2040 des VRR sieht zudem eine stündliche Anbindung von Neukirchen-Vluyn an das westliche und nördliche Ruhrgebiet durch die Linien RE 44a und RE 44b vor. Auf dem Stadtgebiet von Neukirchen-Vluyn sind dabei drei Haltepunkte in Vluyn, Dicksche Heide und Neukirchen geplant.
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