Wohnimmobilien (Geschosswohnungsbau) im Bereich Vluyner Nordring, Humboldtstraße, Leibnizstraße - Ergebnis der vorbereitenden Untersuchung - Voraussetzungen zur möglichen Durchführung einer Sanierungssatzung
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage Nr. 164/2017-6 befasst sich mit den Ergebnissen einer vorbereitenden Untersuchung gemäß § 141 BauGB für ein Gebiet im Bereich Vluyner Nordring, Humboldtstraße und Leibnizstraße. Gegenstand der Untersuchung ist die Ermittlung der Grundlagen für eine mögliche Sanierungssatzung. Ziel der Maßnahme ist die Beseitigung von Substanzmängeln, die Revitalisierung von Problemimmobilien, insbesondere eines bauschadstoffbelasteten Hochhauses, sowie die Verbesserung der Wohnumfeldqualität und der energetischen Standards. Für den Bereich Niederrheinallee 281 und 283 besteht zudem Interesse an einer Einbeziehung zur Lärmschutzverbesserung. Ein besonderes Vorkaufsrecht nach § 25 BauGB wurde für das Sanierungsgebiet bereits begründet, wobei die Durchführung eines vereinfachten Sanierungsverfahrens empfohlen wird.
Zur Behebung städtebaulicher Missstände am Vluyner Nordring 59 werden verschiedene Instrumente wie Modernisierungs-, Instandsetzungs- und Rückbaugebote angeführt. Für den Fall, dass die Kommune nicht Eigentümerin der Immobilie ist, können Abrisskosten bis zu einer Kappungsgrenze von 50 Prozent unterstützt werden; zudem besteht die Möglichkeit einer Förderung von Neubaumietwohnungen durch einen Tilgungsnachlass von 50 Prozent. Das zuständige Ministerium empfiehlt zudem ein kompaktes ISEK für den Bereich Vluyner Nordring. Für die Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen wird eine Durchführungsfrist von zehn Jahren sowie eine maximale Umsetzungsdauer von 15 Jahren in Erwägung gezogen. Ein Beschluss der Sanierungssatzung durch den Rat kann erst erfolgen, nachdem der Gutachterausschuss des Kreises Wesel die erforderlichen Anfangs- und Endwerte ermittelt hat.
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- 09.03.2022kein Ergebnis hinterlegt
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